| Kuba Reisebericht |
| Montag, den 10. Januar 2011 um 16:44 Uhr |
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Kuba- Tourismus im Sozialismus Dies hat auch noch Bestand nachdem der fast 5 Jahrzehnte aktiv gewesene Staatschef Fidel Castro vor zwei Jahren aus gesundheitlichen Gründen die Amtsgeschäfte an seinen Bruder Raul übergeben musste. Freilich wurden die sozialistischen Zügel während seiner Ägide seitdem etwas gelockert, aber dennoch bemüht er sich die ideologische Tradition des Bruders einigermaßen auf Kurs zu halten. Wichtigstes politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum von Kuba ist Havanna. Die Hauptstadt ist mit 2,5 Millionen Einwohnern die mit Abstand größte Metropole des Karibikstaates, weil jeder vierte Kubaner nämlich in ihr lebt. Sehr sehenswert ist hier das architektonische Stadtbild, bestehend aus Kolonialzeitbauten und Gebäuden neuerer Epochen. Vor allem hier ist der kubanische Way of Life sehr intensiv zu spüren. Das Leben findet auf der Straße statt, überall duftet es nach der guten kubanischen Küche. Man sieht geschäftiges Trieben, dass allerdings nie in große Hektik auszuarten scheint. Die Menschen, Habaneros genannt, sind stets freundlich und optimistisch, was außerhalb Havannas auch der unermüdliche Wiederaufbau der ständig von Hurrikans geschädigten Küstenstädte eindrucksvoll belegt. Trotz der immer noch betriebenen Planwirtschaft hat Kuba es stets verstanden ein beliebter Anziehungspunkt für Urlauber aus aller Welt zu bleiben. Dies liegt zum einen an den cleveren Tourismuspolitischen Entscheidungen, die sich dann doch eher kapitalistisch geprägt auswirkten, und zum anderen schlicht und ergreifend an den wertvollen natürlichen Ressourcen, die Kuba so attraktiv machen. Die kubanischen Strände können diesbezüglich bequem mit den Paradiesgestaden der Südsee mithalten. Feinsandige Buchten, bewachsen von prächtigen Palmen, säumen das glasklare Wasser der karibischen See. Sie sind besonders attraktiv für badende Kinder und Schnorchler, da sie bis fast 300 Meter zur See hinaus eine Wasserhöhe von 1 Meter nicht überschreiten. Neben den exzellenten Badebedingungen Um seine Landesfläche HERUM, hat Kuba aber auch AUF seiner Insel eine Menge zu bieten. Durch die verhältnismäßig geringe Einwohnerzahl von 10 Millionen Einwohnern, verteilt auf einer Fläche so groß wie Bayern und Niedersachsen zusammen, und die umsichtige Umweltpolitik der letzten Jahre, konnten Flora und Fauna der Insel in einem soliden Bestand gehalten werden. Eine der wichtigsten ökopolitischen Entscheidungen war hier sicherlich der Entschluss von Fidel Castro einen Nationalpark zu implementieren, der sich der Protektion des artenreichsten Tropenhabitats im Osten von Kuba annimmt. Hieraus entstand Mitte der Neunziger Jahre das größte und wichtigste Schutzgebiet der Antilleninsel- der Alexander-von-Humboldt-Nationalpark. Auf 700 Quadratkilometern ist hier ein beeindruckendes Naturareal zu bewundern. Vom Staate wohl dosierter Ökotourismus sorgt dafür, dass das ökologische Gleichgewicht hier nicht aus der Balance gerät. Einige Arten der kubanischen Tierwelt sind sogar endemisch, das heißt sie kommen auf dem Planeten nur hier vor. Dazu zählen zum Beispiel viele Vogelarten, die in der einzigartigen innertropischen Dschungelwelt Kubas ihr Zuhause gefunden haben. Auch für einige spezielle Frösche hat die Evolution Kuba als einzig passendes Refugium auserwählt. Am bekanntesten unter den ausschließlich in Kuba heimischen Fauna-Arten sind aber drei Arten von Reptilien: die kubanische Schlankboa, das Spitzkrokodil und das Rautenkrokodil. Während die Boa in ungefährdeten Bestand, auf der Insel fast überall zu finden ist, gelten das Spitzkrokodil und vor allem das Rautenkrokodil als äußerst bedroht. Lediglich eine Rautenkrokodil-Population konnte sich auf der östlich der Hauptstadt Havanna gelegenen Zapata-Halbinsel bis heute behaupten. Das Spitzkrokodil ist zwar noch etwas häufiger anzutreffen, aber auch seine Anzahl hat in den letzten Jahrzehnten abgenommen. Fazit: Kuba ist ein wahrhaftiges Sammelsurium von Attraktionen, sowohl der Strandferienliebhaber als auch der naturbegeisterte Urlauber findet hier ein Paradies der Erholung vor und wer schlau ist, verlegt sich auf beide Tourismus-Schwerpunkte
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